9.Tag (Dienstag, 05.02.2019) Tschüss Tokyo

Mit einer leckeren Matcha Latte in der Hand ging ich zum letzten Mal zur Schule.  Viele Mitschüler fehlten heute, da sie das Chinesische Neujahr in ihrem Heimatland feiern wollten. Wir haben unseren Japanischtest zurückbekommen und ein paar Kanji geübt. Dann ging es mit der Grammatik los: Vergangenheitsform und Uhrzeit. Da wir nur zu dritt waren, waren wir ständig dran. Am Ende des Unterrichts habe ich mich von der Klasse mit schwerem Herzen  verabschiedet und wir haben ein Paar Selfies als Erinnerung gemacht. Wir waren eine schöne (und lustige) Gruppe. 
Ich konnte viel über die japanische Sprache lernen aber auch über die Pädagogik in den japanischen Schulen. Die Woche in der Sprachschule hat  mir sehr  vielen Facetten bezüglich der Unterrichtsmethodik in Japan gezeigt. Um 14 Uhr haben wir unsere Zeugnisse erhalten und uns von unseren Lehrerinnen (ja nur Frauen) verabschiedet. Wir haben uns alle sehr gefreut über die Zeugnisse und über unseren Lernerfolg aber  uns fiel schwer « Tschüss » zu sagen.
Dann hatten wir « frei ». Ich fuhr zum Omotesando Viertel. Dort konnte ich flanieren und ein bisschen träumen: alles ist sehr sehr exklusiv auf dieser Straße gewesen. Eindrucksvoll ist besonders die Glasfassade des Prada-Gebäudes für mich gewesen. Abseits einer Straße konnte ich mir eine Kalligraphie Ausstellung anschauen. Die Kunst der « Schönschrift « beeindruckt mich sehr. 
Dann fuhr ich zum Hotel. Koffer packen war angesagt. Die Woche in Tokyo hat mir sehr gut gefallen. Die Stadt ist so faszinierend: die Straßen, die Leute, die Architektur aber auch die Gastronomie widerspiegeln harmonisch Tradition und Moderne der Hauptstadt. 

Liebe Grüße

Laëtitia Daviet
Schulleitung 
Fachbereichsleitung Fremdsprachen 

GPB College gGmbH
Beuthstr. 8
10117 Berlin

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8. Tag (Montag, 04.02.2019)

Mit sehr großer Lust und Motivation schreibe ich meinen Blog. Gemütlich auf dem Futon, um kurz nach 2 Uhr morgens. Der heutige Tag war sehr lit (mein Blog, ich schreibe also was ich möchte)! Wie gewohnt nahm ich um 6:30 eine Dusche und begrüßte anschließend Kobayashi- und Akikosan beim Frühstück. Es gab einen köstlichen Kaffee, der sehr gut duftete, es gab Käsetoast, Cornflakes (btw, die Milch ist heftig hier!) und mehr. (Gochisousamadeshita!) Nach dem Frühstück, Zähne geputzt und direkt nach Takadanobaba, zur Schule. In der Schule lernten wir die if-form (conditional) und ich erhielt ein Verabschiedungsgeschenk von einer Mitschülerin aus Taiwan. Nach der Schule aßen wir Gyudon aus der Umgebung und gingen später zum Ghibli Museum. Es war unnormal interessant! Ich bin auf jeden Fall sehr nachdenklich geworden und war im Museum aufgrund meiner Faszination und Begeisterung für Kunst, praktisch nicht ansprechbar. Ich habe einige Souvenirs nach Deutschland mitgenommen. Nach dem Museum führte uns Keikosensei in eine Einkaufspassage, in deren Nähe sie einmal wohnte. Dort gab es ein Büchergeschäft und ich kaufte mir endlich meine Lieblingsmangas! (Berserk, Akira) Anschließend haben wir zu viert den kleinen Hunger mit 39 Tellern Sushi gestillt. (Ich zitiere André: “Kann man mal machen.”) Und schon war der Tag vorbei, und es ging nach Hause Richtung Kugahara. Ich bin wirklich sehr froh, in Japan Gast sein zu dürfen und hätte mir viel lieber mehr Zeit genommen für so einen Erfahrungsbericht. Es ist absolut nicht mein Stil krampfhaft einen Blog zu verfassen. Hontou ni gomennasai nihon!

7.Tag (Sonntag, 03.02.2019)

Heute begann der Tag mit einem unvergesslichen Nihon Buyo Workshop im Asakusa Culture Center. Dabei handelt es sich um traditionelle japanische Tanzkunst. Natürlich wurden alle Teilnehmenden auch fachgerecht eingekleidet.
Es war ein Erlebnis, eine tolle Atmosphäre und sehr berührend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Hingabe diese Kultur gepflegt wird.

Im Anschluss haben wir uns traditionell gestärkt und Ramen im Fuji-Ramen Restaurant probiert, alles hier ist Handarbeit und es war sehr lecker.

Danach war wie immer am Nachmittag Freizeit, im Ueno-Park war Samurai-Festival mit tollen Darbietungen, viel Essen und Trinken zum probieren. Das ganze bei Frühlingstemperaturen und viel Sonnenschein, ein rund um schöner Sonntag.

6.Tag (Samstag, 02.02.2019)

Heute ist Samstag, und wir haben die Gelegenheit den Tag schon früher zu beginnen als sonst. Für mich ging es schon um 9 Uhr los. Zum Frühstück gab es Shokupan (japanisches Toastbrot) mit Spiegelei und Speck – nicht typisch Japanisch aber es war trotzdem lecker!
Um halb 11 habe ich mich mit 4 weiteren aus meiner Klasse in Harajuku zum Shoppen getroffen. Bevor wir uns in die bunten, dicht aneinandergereihten Läden in der Takeshita Dori stürzten, haben wir uns den Meiji Schrein (1919) angeschaut. Bevor wir durch das Eingangstor gingen wuschen wir unsere Hände und verbeugten uns vor dem Gate. Wir verbeugten uns und beteten. Anschließend kauften sich zwei meiner Freunde einen Omamori, der sie von dem Bösen beschützen soll. Als wir den Platz verließen, verbeugten wir uns wieder.
Wieder auf der Shoppingstreet angekommen ging es Richtung Shibuya. Dort wo sich Hachiko und das weltbekannte Shibuya-Crossing befindet. Auf dem Weg dorthin klapperten wir unzählige Läden ab. Im Lush-Laden hielten wir uns nicht nur wegen des Wifis länger auf; es gab dort Badekugeln auf laufendem Band (wie beim Kaitensushi)!
Wir entschieden uns trotzdem gegen den Kauf einer solchen Kugel, da wir Angst hatten, dass diese nicht heil in Deutschland ankommen würde. 
Ein Hunde Café, Igel Café, Eulen Café und zwei Katzen Cafés später kamen wir in shibuya an und hielten weiter Ausschau nach Souvenirs, Klamotten und Schuhen. 
Um 18 Uhr fuhr jeder nach Hause, um dort den Einkauf abzulegen. 2 Stunden später trafen wir uns alle wieder in Roppongi zum Sushi Essen. Es war sehr sehr lecker!


Haruna

5. Tag (Freitag, 01.02.2019) Vormittags Schule- Nachmittags Food-Sample-Workshop

Mein Tag begann früh am Morgen. Das Haus meiner Gastfamilie ist etwas weiter von der Schule entfernt, weshalb ich frühzeitig aufstehen muss. Zunächst mussten meine Mitschüler und ich den Unterricht bewältigen. 
Um 14:00 ging es los zum Food Sample Workshop. Food Samples sind Ausstellungsstücke aus Wachs oder Silikon für die Schaufenster einiger Restaurants. Man hatte die Auswahl zwischen Ramen und Parfet. Der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht! (gut geeignet, wenn man nicht nur Standard Sightseeing machen möchte)
Im Anschluss sind wir nach Ikebukuro gefahren, haben uns ins „Denny‘s“ gesetzt und einige leckere japanische Köstlichkeiten gegessen. Wir haben an dem Tag nicht viel gemacht aber waren am Ende des Tages dennoch erschöpft und konnten gut schlafen.


Xenia

4. Tag (Donnerstag, 31.01.2019) Vormittags Schule – Nachmittags Wagashi-Workshop

Unser zweiter Tag bei unserer Gastfamilie begann auch diesmal recht früh morgens mit einem Frühstück. Anschließend sind wir während der Rush Hour zur Schule ins Zentrum von Tokyo gefahren.
Nach Beendigung des Unterrichts hatten wir kurz Zeit, um etwas Japanisches zu Essen. Denn nach der Schule war ein Wagashi Workshop geplant, bei dem traditionelle japanische Süßigkeiten hergestellt werden. Nachdem wir den Workshop beendet haben, waren wir bei Ichiran Ramen (traditionelle japanische Suppe) essen, anschließend haben wir den Abend in Shibuya mit einer Runde Karaoke ausklingen lassen.


André

3. Tag (Mittwoch, 30.01.2019) Unterricht, Sightseeing

Der erste Morgen in Japan startete mit einem leckeren Japanischen Frühstück – Salat, ein Spiegelei und Fleisch vom gestrigen Abendessen.
Danach ging es mit der vollen japanischen Bahn zur Schule, die in der Nähe des Bahnhofs „Takadanobaba“ ist. In der Schule angekommen, haben wir uns alle zuerst den anderen Schülern vorgestellt, bevor der Unterricht begann. Dieser ist zum Glück nicht schwer. 😀 Wir wiederholten Themen, die wir vor ein paar Wochen bereits durchnahmen.
Nach dem Unterricht hatten wir etwas Zeit bevor es weiterging, also gab es mein erstes Konbini-Bento und dann fuhren wir zum Tokyo Metropolitan Government Building. Dort ist eine Aussichtsplattform, von der aus man eine wunderbare Aussicht auf ganz Tokyo hat. 🗼 Danach hatten wir Freizeit und ich ging mir Shinjuku ansehen.

Erstmal erschlagen von allem fand ich mich dann doch bald zurecht. Dies dachte ich zumindest, bis ich mich verlief und eine Stunde lang herumirrte, um den richtigen Bahnhof zu finden. Doch schließlich klappte alles und ich fand den Weg zurück zum Haus der Gastfamilie. 🏠 


Nadia

2. Tag (Dienstag, 29.01.1019) unser Schulanfang

Unsere Japan Reise hat bereits sehr entspannt begonnen. Alle Flüge wurden ohne Probleme erreicht. Dank des guten Rückenwindes sind wir sogar früher gelandet als geplant. Auch so war unser Flug sehr entspannt und reibungslos. Wie erwartet, war das Essen gut und die Leute sehr freundlich. Auch in Japan verlief alles sehr schnell, Passkontrolle, Visaprüfung, Koffer abholen (welche sogar vor uns am Gepäckband da waren) und dann zur Zollkontrolle, danach haben wir die Busfahrkarten nach Tokyo gekauft. Wir hatten sogar genug Zeit, um entspannt unsere Suica Fahrkarten, mit denen wir in Tokyo fahren können, zu besorgen, ehe wir dann in den Bus gestiegen sind. Die Fahrt dauerte auch nochmal etwas über eine Stunde. Wir waren froh, endlich angekommen zu sein und etwas nervös die Gastfamilie kennen zu lernen. Dann ging es recht schnell, bis jeder nach und nach abgeholt wurde.
Ich selbst war etwas nervös mit meiner Gastmutter zu sprechen. Zwar gab es viel, was man erzählen wollte, aber die richtigen Worte fehlten dann immer wieder. Im Haus angekommen wurde ich ganz freundlich von dem Gastvater und dem Austauschstudenten begrüßt. Während die Eltern das Abendbrot zu Ende vorbereitet haben, konnte ich mit dem Studenten reden. Jedoch die meiste Zeit auf Englisch. Am Tisch haben wir dann mehr japanisch gesprochen. Mit der Zeit wurde man auch immer entspannter dabei.
Sie haben mir dann kurz die Regeln erklärt und das Haus gezeigt. Nur der Wasserhahn, der natürlich nicht erklärt wurde, war für kurze Zeit ein Hindernis. Er sieht genauso aus wie die in Deutschland, aber statt den Hahn nach oben zu ziehen, um das Wasser anzumachen muss man ihn herunter drücken. Nach einigen Versuchen und hin und her habe ich es dann aber doch geschafft 😉
Abends haben wir nicht mehr viel gemacht, da wir am nächsten Tag früh aufgestanden, sind um pünktlich zur Schule zu fahren. Die anderen Familienmitglieder mussten ja auch zur Arbeit. Schließlich ist es mitten in der Woche, und wir haben auch keine Ferien.


Jayden